VAeF Qualitätsarbeit


Permanente Weiterbildung -  Die medizinische Forschung und Entwicklung bleibt nicht stehen

Nach 6-jährigem Medizinstudium und einer durchschnittlichen Assistenzzeit in Spitälern und Kliniken von 7 Jahren geht ein Arzt Mitte Dreissig in der Regel in die Praxis. Die Ausbildung ist damit aber nicht abgeschlossen, was folgt ist ein lebenslanges Lernen und Auseinandersetzen mit  neuen Methoden und Techniken.
Fortbildung ist ein zentrales Thema: Das Studium von Zeitschriften und Besuche von Kursen, Seminaren und Kongressen sind dabei die wichtigsten Elemente.
Die Vereinigung der Hausärzte schreibt eine minimale Fortbildungsdauer von 80 Stunden pro Jahr und Arzt vor. Bei Erhebungen hat man aber festgestellt, dass sich der aktive Teil der Aerzteschaft  weit über 200 Stunden pro Jahr fortbildet.
Viele Aerzte arbeiten auch in ihrer Freizeit als Referenten in Kursen oder  arbeiten aktiv an den Hausarztinstituten der Universitäten mit.

Enge Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital - Klare Vorteile für die Patienten

Eine besondere Art der Qualitätsarbeit der VAeF sind Projekte, die  in enger Kooperation  mit dem Kantonsspital Liestal bearbeitet werden:

Solche Projekte tragen zur optimalen Vernetzung der Hausärzte mit den Spezialisten und Spitälern bei, welche letztendlich den Patientinnen und Patienten zugute kommen. Dabei geht es nicht nur um eine verbesserte Qualität, sondern auch um eine Steigerung der Effizienz durch Vermeidung von Doppelspurigkeiten und dem Abbau von administrativen Hürden, mit dem klaren Ziel der Kostensenkung.

Qualitätszirkel - Effizientes Forum für praxisrelevante Themen

Die AerztInnen der VAeF nehmen regelmässig an sogenannten "Qualitätszirkel" teil. Dies sind Arbeitsgruppen, welche relevante Themen der Hausarztpraxis diskutieren und bearbeiten. Neben der Zielsetzung der Qualitätsförderung steht der gemeinsame Austausch von Erfahrungen im Vordergrund. Im Gegensatz zur Medizin an den grossen Spitälern, hat die Hausarzt-Medizin oft wesentlich andere Probleme und Fragestellungen.

Laufende Verbesserungen - Eine ständige Herausforderung

Neben der medizinischen Fortbildung und Qualitätsarbeit gilt es auch die begleitende Praxisarbeit zu analysieren und zu optimieren. Einige AerztInnen der VAeF haben vor zwei Jahren an einer Befragung von Patienten zur Zufriedenheit mit ihrer Hausarztpraxis teilgenommen. Die Resultate wurden sehr ernst genommen, und wo sinnvoll und möglich konkrete Massnahmen eingeleitet.
Daneben bildet  aber auch das aktuelle Thema des Aerzte-Ratings einen Teil unserer Bestrebungen, laufend Möglichkeiten zur Verbesserung zu suchen und zu realisieren.

Die Qualitätsarbeit ist nie zu Ende und ist einen ständigen Wandel unterworfen. Es ist heute unmöglich geworden sich lediglich auf die eigene Erfahrung zu beziehen. Stetiges Einholen von Information und Austausch mit Kolleginnen und Kollegen ist unabdingbar. Vielleicht werden sie liebe Patienten und Patienten nächstes Mal nachsichtig sein, wenn Ihr Arzt wieder einmal abwesend ist, weil er sich in einem Kurs auswärts weiterbildet.